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Schematherapie bei Traumatisierung mit Kristina Lühr

280,00 

10./11. Juli 2020

1 vorrätig

Beschreibung

Freitag 10. Juli 2020, 16:00 bis 19:30 Uhr
Samstag 11. Juli 2020, 09:00 bis 16:00 Uhr

Inhalt:
Die Schematherapie bietet durch ihren Fokus auf Biographie und Grundbedürfnisse sowie ihr breit angelegtes Instrumentarium aus emotionsorientierten, kognitiven und behavioralen Techniken und der therapeutischen Haltung der begrenzten elterlichen Fürsorge einen hilfreichen Rahmen zur Behandlung von Traumatisierungen. Dabei ist vor allem die Technik des imaginativen Überschreibens (Imagery Rescripting) hervorzuheben, welche eine flexible und kreative Technik zum Aufbau neuer positiver Erlebensmuster darstellt.

Im Workshop wird eine kurze Einführung zur Diagnostik und Psychoedukation bei Vorliegen einer Traumafolgestörung gegeben und anschließend die schematherapeutische Fallkonzeptualisierung anhand von Fallbeispielen skizziert. Modusspezifische Interventionen, die die Besonderheiten der Schematherapie bei Traumatisierungen berücksichtigen, werden vorgestellt und in angeleiteter Kleingruppenarbeit im Rollenspiel trainiert. Inhalte sind dabei u.a. der Umgang mit dysfunktionalen Bewältigungsverhalten, wie z.B. mit dissoziativen Symptomen (im Sinne eines ausgeprägten Selbstschutzmodus). Dabei werden Möglichkeiten der Einbindung traumatherapeutischer Verfahren, wie z.B. Exposition in sensu oder EMDR, in die schematherapeutisch ausgerichtete Behandlung dargestellt. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen und darauf bezogene Fragen zu diskutieren.

Anforderung: Dieser Workshop vertieft Ihre schematherapeutischen Kenntnisse. Sie sollten vorab die Basisworkshops 1-4 besucht haben.

Für die Teilnahme an diesem Kurs erhalten Sie 15 Fortbildungspunkte.